31.3.2010: Vom Umgang mit den Akten

Der Berliner Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen und die Robert-Havemann-Gesellschaft laden ein, zur 3. Veranstaltung unserer gemeinsamen Reihe:

Die Friedliche Revolution. Berlin 1990

Vom Umgang mit den Akten
Das Problem der Vernichtung von Unterlagen der Staatssicherheit

Schon Ende 1989 beginnt die Staatssicherheit mit der Vernichtung brisanter Akten. Das sitzt sich trotz der Besetzung von Dienststellen Anfang Dezember 1989 vielerorts fort – auch in der Berliner Zentrale. Elektronische Datenträger und Unterlagen der Hauptverwaltung Aufklärung werden beseitigt. Daten und Dokumente tauchen bei westlichen Diensten und Journalisten auf. Vom Spätherbste 1989 bis zur Herstellung der deutschen Einheit 1990 wird über den Erhalt und die Nutzung der Akten öffentlich und hinter verschlossenen Türen kontrovers diskutiert.


Mittwoch, 31. März 2010
19 Uhr
Zentral- und Landebibliothek Berlin
Berlin-Mitte, Breite Straße 62

Fahrverbindungen: U-Bahnhof Märkisches Museum, Bus 147
Der Eintritt ist frei!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Kurzvortrag: Dr. Klaus Bästlein, Referent beim Berliner Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen
Diskussion: Michael Beleites, Sächsischer Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen
Martin Gutzeit, Berliner Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen
Reinhard Schult, Referent bei der Brandenburger Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen
Eckart Wertebach, 1991 Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz
Moderation: Dieter Rulff, freier Journalist

Uwe Richter
Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.